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A wie – Autofokus

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In einfachen Worten ist das ein System zum automatischen Scharfstellen auf ein bestimmtes Objekt oder einen bestimmten Punkt im Bild. Heute gibt es den Autofokus bei fast allen Kameras, was aber nicht bedeutet, dass seine Verwendung keine Nachteile hat. Mehr Informationen dazu nenne ich unten.

 

Die Arten des Autofokus unterscheiden sich im Phasenvergleich und in der Kontrastmessung:

a) Den Aktiven Autofokus hatte man früher in Kompakt-Analogkameras. Heutzutage wird diese Lösung nicht mehr verwendet, da sie viele Mängel hat.

Der Aktive Autofokus misst die Entfernung bis zum fotografierten Objekt. Dies passiert  durch Messen der Zeit, die die reflektierten Ultraschallkugel-Strahlen oder das Infrarotlicht benötigen, um wieder zurückzukehren. Infrarotlicht ergibt die größte Messreichweite bei geringstem Energieverlust.

In einfachen Worten, die Kamera strahlt die Lichtkegel aus. Diese Lichtkegel wird von einem auf dem Weg getroffenen Objekt widergespiegelt und trifft auf den in der Kamera platzierten Sensor. Diese Elemente, die die Kugel ausstrahlen und empfangen, befinden sich auf zwei Gegenseiten der Kamera. Die Aufgabe des Sensors ist das Messen des Winkels, der zwischen der ausgestrahlten und der empfangenen Kugel entsteht. Auf diese Art und Weise wird der Abstand zwischen der Kamera und dem bestimmten fotografierten Objekt bestimmt.

 

Fokus-Fehler

Fokus-Fehler (Autor: sabotrax, Quelle: Flickr.com)

Bei den billigen Kameras – ich meine hier Kompaktkameras – ist eine Leuchtdiode eingebaut, die das bestimmte Objekt, Motiv ausleuchtet. Diese Lösung ist aber nicht ausreichend, wenn man bestimmte Motive fotografieren möchte, die sich weit von der Kamera entfernt befinden, da die Leuchtdiode begrenzte Möglichkeiten hat.

Der Aktive Autofokus hat folgende Vorteile:

- scharfe Bilder, die bei voller Dunkelheit gemacht werden können

- einfacher Aufbau

- funktioniert schnell

Auf der anderen Seite gibt es leider auch Nachteile:

- Er funktioniert schwach bei größeren Abständen. Die Ursache dafür ist, dass das Signal unterwegs verloren geht.

- Bei mehreren Objekten in verschiedenen Abständen von der Kamera gibt es die Möglichkeit, dass Messwerte von falschen Objekten erfasst werden (wenn man beispielsweise ein Motiv durch die Fensterscheibe fotografiert).

- Die Arbeit mir aktiven AF kann nur mit einem fest eingebauten Objektiv stattfinden.

 

 

b) Passiver Autofokus
Jeder von uns hat bestimmt schon mal ein Foto geschossen und beim Entwickeln bemerkt, dass das Motiv auf dem Bild völlig verschwommen ist. Dieses liegt am passiven Autofokus.

Der passive Autofokus nutzt kein Blitzlicht, sondern nur das vorhandene Licht um das zu fotografierende Motiv scharfzustellen. Wenn ein Objekt nicht genügend beleuchtet ist oder der Kontrast zu anderen Gegenständen nicht ausreicht, kann die Kamera das Motiv nicht genau erkennen und somit verschwimmt es. Dieses Verfahren wird allerdings wegen der schnellen Aufnahme und der Möglichkeit durch Glas zu fotografieren gerne genutzt. Denn im Gegensatz zum aktiven Autofokus steht hier nicht das Gleis, sondern dass dahinter liegende Objekt im Vordergrund.

 

Nachteile bei diesem Verfahren:

- der passive Autofokus bei Dämmerung oder Dunkelheit nur noch schlechte Ergebnisse erzeugt, wenn das festzuhaltende Bild nicht genügend beleuchtet ist und bei Motiven mit nicht ausreichendem Kontrast kein scharfes Bild liefern kann weil es nicht komplett erkannt wird.