If you're new here, you may want to subscribe to my RSS feed. Thanks for visiting!
Es existieren nur drei grundlegende Gesichtserfassungen: von vorne (frontal), Zwei-Drittel-Profil und Profil.
a) Frontale Gesichtserfassung
Die erste Regel sagt, dass sich das Gesicht der fotografierten Person immer genau in der Achse des Objektivs befinden soll. Um sich die Situation besser vorzustellen, habe ich hier folgende Grafik verwendet (Foto x). Die zweite Regel sagt, dass sich die Augäpfel im Augenzentrum befinden sollen und das Augenweiß sie gleichmäßig links und rechts umgeben soll. Das ist alles, wenn es sich um diese Gesichtserfassung handelt.
b) Zwei-Drittel-Profil
Diese Gesichtserfassung ist nicht so schwierig zu beschreiben. Sie bekommen diese Erfassung dann, wenn das Gesicht der fotografierten Person leicht von der Kamera nach hinten dreht. Wie weit unser Modell das Gesicht zur Seite lenken sollte, ist eine Frage, die im Verlauf dieses Artikels beantwortet werden soll.
- Um ein bisschen die Theorie in die Praxis umzusetzen, sollte man das Modell bitten, das Gesicht so lange nach hinten langsam abwenden, dass der äußere Augenwinkel sich in einer Linie mit dem nasenwinkel befindet.
- Das zweite Prinzip kann man dann anwenden, wenn sich das weiter von der Kamera befindete Auge völlig in der Gesichtsebene beinhaltet. Wenn sich aber der Augenapfel nicht in der gesichtsebene befindet, wird einfach die Gesichtserfassung ungünstig. Bei sollchen ungelungenen gesichtsaufnahmen kann man die potenziellen Kunden sehr schnell verlieren.
- Eine weitere Übung kann man folgendermaßen durchführen. Versuch man es nicht zu einer solchen Situation kommen zu lassen, dass die Nase die Linie der Wange überschneidet. Wenn dies aber doch passiert, bekommt man einen für die fotografierte Person ungünstigen sogenannten “Pinocchio-Effekt”. Durch solche gesichtsaufnahmen bekommt man ein Bild mit einer Nase, die viel größer als in der Realität ist.